USV Halle
Panther

Panther behalten in der Schlussphase die Nerven

Die Panther haben sich in einem spannenden Regionalliga-Spiel gegen den SC DHfK Leipzig mit 32:30 durchgesetzt. Gegen die sehr junge, dynamische Leipziger Mannschaft zeigten die Panther über weite Strecken eine konzentrierte Leistung, mussten in der Schlussphase jedoch noch einmal um den Heimsieg bangen.

Von Beginn an trafen die Panther auf einen ambitionierten Gegner, der mit viel Tempo und Energie auftrat. Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Gastgebern, sich zunehmend abzusetzen und die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Mit einer engagierten Mannschaftsleistung bauten die Panther ihren Vorsprung aus und gingen mit einer verdienten Vier-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Hallenser die Partie zunächst gut im Griff. Die Gastgeber behaupteten ihren Vorsprung und schienen das Spiel sicher in der Hand zu haben. Doch ab der 45. Spielminute änderte sich das Bild: Die Leipziger erhöhten noch einmal den Druck, kämpften sich Tor um Tor heran und machten die Begegnung in der Schlussphase wieder richtig spannend.

Plötzlich war der Vorsprung der Panther nahezu aufgebraucht. Der SC DHfK Leipzig kam bis auf einen Treffer heran und brachte die Gastgeber damit noch einmal gehörig unter Druck. Nun waren Nervenstärke, Konzentration und der Wille gefragt, den hart erarbeiteten Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Panther behielten in der entscheidenden Phase die Ruhe und brachten den knappen Vorsprung schließlich ins Ziel. Mit dem Schlusspfiff stand ein umkämpfter 32:30-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Damit belohnten sich die USV Halle Panther für eine über weite Strecken überzeugende Leistung. Die starke rechte Angriffsseite mit Chris Heyer und nun auch wieder mit Julius Conrad waren der Garant für eine sehr gute Angriffsleistung.  Gleichzeitig zeigte die Schlussphase, wie gefährlich die junge Leipziger Mannschaft ist und dass sich die Panther auch bei einem komfortablen Vorsprung bis zum Ende behaupten müssen.

Es spielten:

Bogojevic, Moosmann, Berends, S. 3,  Kosak, Greif 1, Heyer 11, Kaiser, Weiser, Grüßner, Patan 4, Sogalla, Conrad 13/7