Der USV Halle musste sich am Samstagnachmittag beim HSV Apolda mit 32:36 geschlagen geben. Dabei erwischten die Panther einen ordentlichen Start und lieferten den Gastgebern zunächst einen offenen Schlagabtausch. Bis zum 10:10 entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Dann folgte jedoch eine Phase, in der sich die Apoldaer zunehmend Vorteile erspielten. Die Hallenser leisteten sich zu viele Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten, die von den Gastgebern konsequent genutzt wurden. Während der HSV seine Chancen sicherer verwertete, verlor der USV zunehmend den Zugriff auf das eigene Spiel. Die Folge war ein deutlicher Rückstand zur Pause. Mit 18:12 ging es aus Sicht der Panther in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Panther Moral und stemmte sich gegen die drohende Vorentscheidung. Trotz weiterhin fehlenden Zugriffs in der Deckung auf die beiden Hauptakteure der Thüringer gelang es den Hallensern, den Rückstand zwischenzeitlich deutlich zu verkürzen. Die Panther kämpften sich bis auf zwei Tore heran und brachten damit wieder Spannung in die Begegnung.
Doch gerade in dieser Phase verhinderten fehlende Konstanz und eine teilweise ineffiziente Angriffsreihe den endgültigen Anschluss. Zu viele Aktionen waren von Disharmonie geprägt, klare Abläufe wurden nicht konsequent ausgespielt und die sich bietenden Möglichkeiten nicht konsequent genug genutzt. Apolda fand dadurch wieder zu seiner Sicherheit zurück und konnte sich erneut absetzen.
Der USV versuchte bis zum Schluss, die Partie noch einmal zu drehen, musste sich am Ende aber mit 32:36 geschlagen geben. Ausschlaggebend waren vor allem die schwache Phase vor der Halbzeit, die zahlreichen Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten sowie die fehlende Konsequenz in Abwehr und Angriff. Die Aufholjagd nach dem Seitenwechsel zeigte zwar, dass die Panther die Partie noch einmal spannend machen konnten – für eine Wende reichte es in Apolda jedoch nicht.
Es spielten:
Bogojevic, Moosmann, Berends, S. 3, Kosak, Greif 4, Heyer 11, Kaiser 8/4, Weiser, Grüßner 4, Patan, Sogalla 2,
